Meine Akita's

 

Hier stelle ich euch mal meine japanischen Akitas Dai-yu, Kijary & Katana vor -

das sind für mich ganz besondere Hunde........, klar sonst hätte ich sie nicht. :O)

 

Sie sind mir sehr ähnlich, vielleicht liebe ich diese Hunde deshalb so sehr...... :O)

 

Nun ja, Akitas sind sehr selbstbewusste Hunde- ich schreibe deshalb selbstbewusst,

weil ja einige glauben, dass es Dominanz bei Hunden nicht gibt. *hust*

Sie sind eigentlich sehr gelehrig, wenn sie es wollen,

da sie nun mal sehr störrisch und eigensinnig sind,

allerdings sind sie nicht so einfach zu erziehen wie andere Hunde.

Sie sind eigensinnig, stur und sehr dominat...ja dieses böse Wort und sie sind fürchterlich nachtragend.

Sie sind niemals dominant zu Menschen, aber IMMER zu anderen Hunden.

Akitas haben sehr viel Urwesen in sich und sie sind sehr würdevolle und stolze Tiere!!!!!

 

Wer den starken eigenen Willen eines Akita nicht akzeptieren kann und nicht bereit ist,

mit viel Liebe, Geduld und Konsequenz an die Erziehung seines Hundes zu gehen, der sollte sich lieber keinen Akita zulegen.

Was man damit sagen will, dass wenn es Hundehaltern einfallen sollte,

Akitas nach der "alten" Schule mit runterdrücken, Gewalt, Zwang oder Schlägen zu erziehen,

wird spätestens nach ein paar Monaten einen Hund für "Akita in Not" oder Tierheim haben -

weil sich ein Akita irgendwann wehren wird.

Bei einem Akita irgendetwas mit Druck, schlägen oder Demutsverhalten zu erziehen, zu erzwingen oder beizubringen - schlägt IMMER fehl!

 

Wie gesagt, Akitas sind ein Abenteuer!!

Das ständige Apportieren eines Bällchens oder Stöckchens ist so gar nicht sein Ding!

Dafür gibt es doch besser geeignete Rassen wie zum Beispiel den Labrador.......

Versucht man das mit Härte zu ändern, hat der Mensch schlechte Karten - der Akita schaltet auf stur.

Er ist ein wunderbarer, zuverlässiger Begleiter des Menschen,

wird aber niemals zum liebeheischenden Sklaven, wie beispielsweise ein Mali,

der ja alles tun würde um seinem Halter zu gefallen.

 

Fremden Menschen gegenüber verhält er sich sehr freundlich bis gleichgültig.

Freunde werden oft mit Freudeheulen ähnlich einem Wolf begrüßt - sie heulen vor Freude - das ist zum Beispiel in einer Etagenwohnung nicht ganz das was Nachbarn möchten.

 

Es gibt Menschen, die sind für Akitas einfach Luft und das ändert auch durch kein Bestechungsleckerlie der Welt, diese Menschen werden absolut ignoriert, sammt Bestechungsleckerlie!

 

Etwas anders sieht Akitas Verhalten bei Hunden aus. Schon von weitem wird jeder Hund dominiert;

entweder gibt der andere Hund nach oder das Frauchen bzw. Herrchen muss

enorme Kräfte beim Halten des Akita aufwenden oder mal eine Motzarie vom Stapel lassen.

Daher ist die Sozialisierung eines Akita so extrem wichtig, er muss regelmäßig vom Welpenalter an andere Hunde treffen, spielen können, Grenzen kennen lernen,

aber selbst dann wird der Akita niemals ein leichtführiger Hund der jederzeit und immer auf jeden Hund "losgelassen" werden kann, um mit diesen zu spielen.

Das funzt in der Regel net!

Deshalb erzähle ich auch immer, ich wohne in der Hölle, denn wer freiwillig mit 3 Akitas zusammenlebt,

der muss vom Teufel besessen sein. *lach*

 

Meine Hunde hören im Haus super klasse (OK, auch ich führe ab und an Mitarbeitergespräche mit den Dreien ;O) ), ich kann sie überall mit hinnehmen,

ob ins Restaurant oder zu Familienfeiern - alles kein Problem.

Draussen allerdings, muss ich sehr vorrausschauend laufen, damit es eben zu keinen Zwischenfällen mit anderen Hunden kommt,

denn Akitas sind immer auf "Feindsuche", dabei sind beispielsweise meine Hunde gar nicht böse,

bissig oder gar aggressiv, sondern sie wollen einfach nur versklaven und unterjochen.

Sieht immer superwild aus.

Akitas brauchen auch keinen Grund für ein Kämpfchen, die blose Anwesenheit oder die Sicht auf einen anderen Hund, ist Grund genug für sie.

 

Verständlich, dass andere Hundehalter weiten Abstand zu uns nehmen,

wer will seinen Hund schon immer unten liegen sehen?

Selbst beim richtigen Spielen, sieht es immer brutal und sehr robust aus, nix für Weichflöten.

 

Meine Freundin fuhr regelmässig heulend mit ihrem Hund nach Hause, weil sie es einfach nicht sehen kann,

wie ihr Hund in ihren Augen "Prügel bezieht".

Jetzt kommt sie meist nur noch ohne Hund. *lach*

 

Ihr seht mein Leben ist ein wahrer Trümmerhaufen  allerdings würde ich meine Hunde niemals mit einem Border, Mali oder Labbi tauschen wollen!!!

 

Wir passen schon ganz gut zusammen, die Akitas und ich!

 

Als Akitabesitzer führst du echt einsame Spaziergänge und mit Hundehaltern kann man sich fast nur über ein Forum unterhalten!

Na ganz so schlimm ist es nicht ;O), wenn man sich dran gewöhnt!

 

Der Charakter meiner eigenen Hunde:

 

Kijary ist voll im Rassestandard, eben genau so wie ich es oben beschrieben habe,

die hasst alles und jeden und will NUR versklaven, egal ob da ein Yorkie steht oder 2 Rottweiler.

Verletzt aber nie, sie will wirklich nur verkslaven.....

Sie ist unser Teufel mit Engelsgesicht!

 

Dai-yu mag in der Regel alle Frauen und Kastraten, kommt aber nur selten auf die Idee mit ihnen zu spielen,

sondern er toleriert sie einfach nur in seinem Wirkungskreis.

 

Katana ist recht ängstlich und zurückhaltend (noch), aber auch sie bekommt langsam typische Akitaallüren.

 

Beide Weiber sind absolute Jägerinnen, wobei meinem Prinz das alles viel zu viel Weiberkram ist,

wer hat schliesslich dafür zu sorgen, dass "Fressen auf den Tisch kommt"? Die Weiber!

Er rennt aus Sympathie und gutem Willen mal 20 Meter mit, dreht aber dann ab um sich wichtigeren Dingen des Lebens zu widmen, dem Markieren!

 

Der Akita ist ein sehr ruhiger Vertreter im Haus, man bemerkt ihn kaum, er ist mutig, anhänglich, aber nicht um Liebe heischend penetrant, sehr wachsam und hat einen ausgeprägten Schutzinstinkt, loyal und recht ausgeglichen, .....................wenn er keine Feindsicht hat. ;O)